Countdown für die Jahressteuererklärung 2016 läuft

Abgabetermin 31. Mai - Elektronische Abgabe sogar bis 31. Juli - Verband gibt dazu Steuertipps

Bei strahlendem Sonnenschein ist nichts so schrecklich, wie sich mit staubigen Akten, Abrechnungen, Belegen jeder Art und dann noch den elektronischen Formularen der Steuerbehörden auseinanderzusetzen. Doch es hilft nichts. Die Frist zur Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2016 kommt immer näher. Höchste Eisenbahn also, in die Steuerunterlagen des vergangenen Jahres einzutauchen und so die Jahreserklärung 2016 noch rechtzeitig auf den Weg zu bringen. Erstellt man die Steuererklärung selbst, führt der Weg direkt zum Finanzamt, denn die Abgabefrist endet in Sachsen am 31. Mai. Doch aufgepasst: Für die elektronische Abgabe gewähren Sachsens Finanzämter in diesem Jahr zwei Monate mehr Zeit. Fristende ist hier also erst am 31. Juli. Zieht man einen Steuerberater hinzu, so ist wie immer noch bis zum Jahresende Zeit, die Erklärung beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Doch auch bei fachlicher Hilfe lohnt es sich, schon einmal die notwendigen Belege herauszusuchen und an das Steuerberatungsbüro weiterzuleiten.

Die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung besteht nach Aussage von Dr. Andreas Zönnchen, Präsident des Steuerberaterverbandes Sachsen, „beispielsweise für Ehegatten, die beide Arbeitslohn beziehen und die Steuerklassenkombination III/V gewählt haben. Ebenfalls eine Steuererklärung abgeben müssen auch Arbeitnehmer mit mehreren Arbeitsverhältnissen nebeneinander oder wenn sie monatliche Einkünfte von mehr als 410 Euro bezogen haben, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Hierunter zählen insbesondere Arbeitslosen-, Kurzarbeiter- oder Elterngeld.“

„Als Steuerbürger sollte man das vergangene Jahr noch einmal gedanklich Revue passieren lassen und überlegen, welche Ausgaben in Abzug gebracht werden könnten“, so Dr. Zönnchen weiter. „Musste ein Steuerpflichtiger beispielsweise berufsbedingt umziehen, kann er einen Pauschbetrag für die sonstigen Umzugsauslagen in Höhe von 746 Euro für Ledige bzw. 1.493 Euro für Verheiratete nutzen. Doch auch die üblichen Fahrtkosten, Fachliteratur oder gegebenenfalls Krankheitskosten können die Steuerlast erheblich mindern und bestenfalls eine teilweise Erstattung der bereits gezahlten Steuerbeträge bewirken.“

„Auch im Bereich von Handwerkerleistungen gibt es Einsparpotential“, erklärt Dr. Zönnchen. „Jährlich kann für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 Prozent der Aufwendungen in Anspruch genommen werden. Die Obergrenze liegt hier bei 1.200 Euro. Für haushaltsnahe Dienstleistungen wie die Beauftragung eines selbstständigen Fensterputzers, Pflegedienstes oder Gärtners gilt dies entsprechend. Hier ist ebenfalls eine jährliche Steuerermäßigung in Höhe von 20 Prozent der Aufwendungen möglich, in diesem Fall mit einer Obergrenze von 4.000 Euro.“

Damit man bei der Steuer für 2016 auch alle steuerlichen Möglichkeiten ausschöpfen kann, empfiehlt es sich Unterstützung von erfahrenen Experten einzuholen. Den passenden Steuerberater um die Ecke findet man ganz leicht und schnell mit dem Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerberaterverbands unter: www.steuerberater-suchservice.de.

Internet: www.stbverband-sachsen.de 

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