„Savoir vivre“ in deutschen Logis-Hotels

16. December 2015, Logis Deutschland

Viele der derzeit 15 deutschen Logis-Restaurants bieten französische Küche zu erschwinglichen Preisen

Bretonischer Hummer im Logis-Hotel "Landhaus am Hirschhorn" in Wilgartswiesen. Bildquelle: Logis-Hotel Landhaus am Hirschhorn.

Wer genießen möchte wie Gott in Frankreich, ist in Logis-Hotels genau richtig: Die französische Hotelkooperation Logis, mit rund 2.400 Häusern Europas größte Kooperation unabhängiger Hoteliers und Restaurantbesitzer, lockt auch in Deutschland mit guter Küche. Einige der 15 deutschen Logis-Hotels kochen sogar auf französische Art.

Das im Pfälzerwald gelegene Logis-Hotel „Landhaus am Hirschhorn“ in Wilgartswiesen (Rheinland-Pfalz) ist nicht nur für sein 600 Quadratmeter großes Wellness-Refugium mit Erlebnisbad bekannt, sondern auch für seine hervorragende Küche. Hotelinhaber Oliver Ulses steht hier als Küchenchef noch selbst am Herd und zaubert hohe Küche mit französischem Einfluss zu fairen Preisen. Zu seinen Spezialitäten gehören feine Fische und Meeresfrüchte, beispielsweise Bretonischer Hummer. Jährlich am ersten Septemberwochenende feiert das Hotel sogar „Bretonisches Hummerfestival“. „Ich bin ein Genießer und koche nur, was mir auch selbst schmecken würde. Daher stammen unsere Meerestiere alle aus französischem Wildfang. Wir werden mehrmals pro Woche von einem französischen Lieferanten mit fangfrischen Fischen und Meeresfrüchten beliefert“, so Oliver Ulses.

Zu den Logis-Hotels kam Familie Ulses, da sie die gute Küche der Logis-Restaurants in Frankreich schätzen gelernt haben. Als Logis dann vor einigen Jahren nach Deutschland expandierte, war das „Landhaus am Hirschhorn“ eines der ersten deutschen Logis-Mitglieder. In der Logis-eigenen Klassifikation erhielt das Hotel prompt drei von drei möglichen Kaminen, das Restaurant drei von drei möglichen Kochtöpfen. Jetzt ist das Restaurant sogar Anwärter für die Sonderkategorie „Table Distinguée“, was übersetzt soviel heißt wie „Gehobener Tisch“. Derzeit gibt es in ganz Europa nur 58 Logis-Restaurants, die sich mit diesem Siegel zieren dürfen, sowie 17 Küchenchefs mit dem Titel „Espoir“, was so viel bedeutet wie „Anwärter“ für die Kategorie „Table Distinguée“. Das macht den hohen Stellenwert der Auszeichnung deutlich. Das Logis-Restaurant im Hotel Landhaus am Hirschhorn ist nun das erste deutsche Logis-Restaurant der Kategorie „Espoir“. „Die Espoir-Restaurants zeichnen sich mit ihren kulinarischen Innovationen durch ihren Weg zur Exzellenz-Küche aus. Das Landhaus am Hirschhorn stach in dieser Kategorie damit heraus, dass es die regionale Küche mit viel Innovation und Know-how zu neuen Genüssen verbindet“, erläutert Tina Weßollek, Repräsentantin der deutschen Logis-Hotels.

Weiter nördlich wird im Logis-„Berghotel Hohe Mark“ in Groß Reken im Münsterland (Nordrhein-Westfalen, drei Töpfe, drei Kamine) vor allem regional und traditionell deutsch gekocht. Idyllisch in 121 Metern Höhe auf dem Rücken des Melchenbergs im Naturschutzgebiet Hohe Mark gelegen, lockt das hoteleigene Restaurant „Bergstub’n“ jedoch auf der Bistrokarte auch mit einer französischen Spezialität: Flammkuchen werden hier klassisch und in allen nur denkbaren Variationen serviert, beispielsweise mit Currywurst, Lachs, vegetarisch oder sogar süß mit Zimt, Apfelscheiben und Rahm.

Zwei weitere Hotels, die weithin bekannt sind für ihre französische Küche, liegen im Freistaat Sachsen: Das Logis-Hotel „Auberge Mistral“ in Freiberg (zwei Kamine, drei Töpfe) zaubert im mehrfach ausgezeichneten Restaurant „Le Bambou“ international ausgerichtete Küche – meist mit französischen Einflüssen. Das Logis-Hotel „L’Auberge Gutshof“ in Bischofswerda (zwei Kamine, drei Töpfe) hingegen hat sich komplett der französischen Küche verschrieben und wurde dafür ebenfalls schon in mehreren Hotelführern ausgezeichnet. Kein Wunder, denn Hotelinhaberin und Küchenmeisterin Tina Weßollek hat in einem französischen Logis-Hotel im Elsass ihr Metier als Köchin und Restaurantfachfrau von der Pike auf gelernt. Auf ihrer Karte stehen jedoch nicht nur Spezialitäten aus dem Elsass, sondern aus allen kulinarisch interessanten Regionen Frankreichs. Ihre Liebe zum Nachbarland ist bis heute so groß, dass sie die deutschen Logis-Hotels sogar repräsentiert. Wie Oliver Ulses im Pfälzer Wald und Marco Dhur im Ourtal steht auch Tina Weßollek noch täglich selbst am Herd und sorgt für perfekte Gaumengenüsse. Eine ihrer Spezialitäten sind ausgefallene Desserts: „Wenn ich in einem Restaurant bin, merke ich immer sofort, ob der Koch gerne Süßes isst, denn dann hat er oft auch ein Händchen für gute Desserts. Gerade hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Ich persönlich liebe Süßes und würde beim Menü niemals aufs Dessert verzichten“, schmunzelt die Logis-Repräsentantin. Eine echte Besonderheit sind in ihrem Restaurant die Lavendelspezialitäten: Von Lavendeleis, über Lavendelplätzchen bis hin zu Lavendeltrüffeln kennt die Kreativität der Küchenmeisterin hier keine Grenzen. Doch natürlich werden auch Vorspeisen und Hauptgerichte bei Tina Weßollek zum Hochgenuss. Eine besondere herzhafte Köstlichkeit ist beispielsweise „Gebratene Entenbrust in Heidelbeervinaigrette mit Graupen-Dörrobstsalat“.

Weitere Infos: www.logishotels.com

Über Logis: Die „Fédération Internationale des Logis“ (FIL), zu deutsch „Internationaler Verband der Logis“, ist heute mit 2.400 Häusern die größte Kooperation unabhängiger Hoteliers und Restaurantbesitzer in Europa. Mehr als 60 Jahre nach ihrer Gründung in Frankreich in der Region Auvergne wächst sie stetig weiter - in Frankreich ebenso wie in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Italien, Spanien, Andorra und Portugal. Jedes Logis (der Name stammt vom französischen Wort „loger“, zu deutsch „beherbergen“) hat seine eigene Persönlichkeit. Alle Logis verpflichten sich, eine Qualitäts-Unterkunft in authentischem Rahmen anzubieten, die je nach Komfort mit einem, zwei oder drei „Kaminen“ klassifiziert sind. Ebenso werden die Restaurants mit regional inspirierter Küche und natürlichen Produkten der jeweiligen Gegend je nach gastronomischer Qualität mit ein, zwei oder drei „Kochtöpfen“ bewertet. 75 dieser Restaurants sind sogar als „Table Distinguée“ (zu Deutsch „hervorragender Tisch“) eingestuft, weil sie die besten Logis-Restaurants repräsentieren und von einer Jury kulinarischer Experten ausgewählt wurden. Seit 2009 unterscheidet zudem die Marke „Logis d’Exception“ Häuser, die die Werte der Logis auf höchstem Qualitätsniveau verkörpern.

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